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User Experience Roundtable Hamburg - Archiv

Mär 2010

Peter Langner, ADventas Consulting: User Experience von SAP Anwendungen am Beispiel von SAP Financial Accounting (FI)

Im Jahre 1972 in Deutschland gegründet und heute mit mehr als 45.000 Mitarbeitern und mehr als 86.000 Kunden in 120 Ländern ist SAP international das führende Softwarehaus im Bereich der betriebswirtschaftlichen IT-Anwendungen. In dem Vortrag wird zunächst vor der geschichtlichen Entwicklung der Software das sich immer wieder verändernde Nutzungs erlebnis beschreiben.

Am Beispiel der SAP ECC 6.0 Finanzbuchhaltung (FI) wird dann anhand eines typischen Geschäftprozesses das Nutzungs- erlebnis von Benutzern erläutert. Des Weiteren wird anhand des Beispiels dessen Gebrauchstauglichkeit thematisiert.

Eine gemeinse Veranstaltung mit dem HIForum e.V.

Slides (kommen noch) und Links

Feb 2010

Hartmut Obendorf: Achtung ... Konzept ... Los! Usability und agile Projekte - ein Selbstversuch.

Agile Softwareentwicklungsmethoden werden zunehmend auch in Kontexten eingesetzt, in denen bisher eine saubere Phasentrennung die Übergabe eines Usability-Konzeptes an die Entwicklung begünstigt hat. In diesem Workshop wollen wir im Selbstversuch Vor- und Nachteile agiler Entwicklung erfahren und herausfinden, wie eine Zusammenarbeit gestaltet werden kann.

Jan 2010

Matthias Müller-Prove: Social Informatics – Von Menschen, Maschinen und Medien

Informatik wird dort erst spannend, wo sie mit Menschen zu tun hat. So ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine das Fenster, durch das wir mit der digitalen Welt interagieren. Daher kommt dem Computer der selbe Stellenwert zu, den die vorausgegangenen Kulturtechniken wie die Sprache, das Schreiben, und das Buchdrucken vor ihm gehabt haben. Der Vortrag spannt einen Bogen von den frühesten Höhlenmalereien zu Fragen der User Experience der Neuen Medien und Social Websites.

Slides und Referenzen

Aktueller Buchtipp – und auch ein digitales Medium: Powerpoint. Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms, herausgegeben von Wolfgang Coy und Claus Pias, Fischer 2009

Dez 2009

Karen Lindemann: Mental Model - Basis für eine nachhaltige Informationsarchitektur

Die Methode „Mental Model“ gehört zum Toolkit des User Centered Design und wird vor allem in der Strategiephase eines Projektes eingesetzt. In einem Diagramm wird visualisiert, inwiefern Verhalten und Bedürfnisse der Nutzer durch ein Angebot unterstützt werden.

Dabei wird anfangs nicht nur die Nutzung eines bestimmten Produktes untersucht, sondern es geht um übergeordnete Themen wie zum Beispiel: Wie gehen Menschen vor, wenn sie einen Urlaub fürs nächste Jahr planen und buchen möchten? Welche Erwartungen und Emotionen haben sie währenddessen? In explorativen Einzelinterviews werden Personen der Zielgruppe hierzu befragt.

Nach einer detaillierten Analyse der Interviews wird ein Diagramm erstellt, das eine Synthese der mentalen Modelle aller befragten Personen darstellt. Die identifizierten Verhaltensmuster sowie die zugrunde liegenden Motivationen werden den Angeboten eines Unternehmens, den Features eines Produktes oder auch den Inhalten einer Website gegenübergestellt. Hierdurch werden neue Möglichkeiten für Angebote und Innovationen identifiziert. Gleichzeitig lässt sich auf Grundlage eines „Mental Model“ eine nachhaltige Informationsarchitektur für eine Website oder auch ein Intranet erstellen.

Die Methode des „Mental Model“ wurde von Indi Young entwickelt. Sie gehört zu den Gründern von Adaptive Path, einer User Experience und Design Agentur in San Francisco. Ihr Buch „Mental Models – Aligning Design Strategy with Human Behavior“ wurde 2008 im Verlag Rosenfeld Media veröffentlicht.

Mental Model. Basis für eine nachhaltige Informationsarchitektur 49 Folien, 1,5MB

Indi Youngs Präsentation vom User Research Friday 2006

Okt 2009

Volles Haus zum Roundtable Classic im Roxie, u.a.:
schaut TED. lädt ein. las Nudge.
klebt be useful. macht freifunk.
hört longnow. sieht Super-Power-Legs.

Aug 2009


Clemens Lutsch: Neues von der ISO: User Experience & Usability in zukünftigen Standards

Vor über einem Jahr wurde im Rahmen der Überarbeitung der ISO 13407 erstmalig eine Definition von "User Experience" in die internationale Abstimmung gegeben. Auch die Definition "Usability" wird geändert. Der Vortrag liefert Hintergrundinformationen zu den Diskussionen in den Normungsgremien und erläutert die aktuellen Ergebnisse.

Jul 2009

Elena Gocheva zu Benutzerorientierte Gestaltung von Konfigurationssystemen am Beispiel des Computer Aided Engineering Systems "CAESar"

Elena Gocheva von der Uni Bremen stellt uns ihre Diplomarbeit vor: Das "CAESar" Konfigurationssystem ist eine Ingenieursoftware zur statischen und dynamischen Berechnung von Dampf- und Kondensattechnologie für Stellventile. Ziele der Diplomarbeit sind, das Konfigurationssystem "CAESar" mit Hilfe partizipativer Methoden und Usability Normen zu analysieren, die verschiedenen Benutzergruppen zu bestimmen und ein Konzept für eine geeignete Benutzeroberfläche zu entwickeln.

CAESar 13 Folien, 1MB

Jun 2009


Arno Bublitz zu Usability Governance & Institutionalisierung

Institutionalisierung ist ein Vorgehen, um Usability im Unternehmen zu verankern. Ohne diese Verankerung ist Usability bei der Produkt- oder Anwendungsentwicklung entweder reiner Zufall (der Projektmanager hat da etwas parat) oder teurer als notwendig (entsprechende Standards fehlen, jedes Projekt muß aufs neue einen Methodensatz zusammenstellen und zur Anwendung bringen). Im Workshop wird eine Übersicht gegeben und anhand eines konkreten Beispiels gearbeitet.

Usability Governance & Usability Institutionalisierung 15 Folien, 1.8 MB

Mai 2009


Detlev Fischer: Barrierefreiheit, Information und User Experience

Jeder, der es wissen will, findet leicht Empfehlungen für barrierefreies Web-Design: Möglichst universell nutzbare Websites, die sich auf Browsern mit Textvergrößerungssystemen, Screenreadern oder mobilen Endgeräten gleichermaßen nutzen lassen (Stichwort "universal design"). Mit dem BITV Test, der kurz vorgestellt wird, prüft das BIK Team die Zugänglichkeit von Websites. Der Test wird zur Zeit an die neuen W3C Empfehlungen WCAG 2.0 angepasst.

In der User Experience und Information Design Community erweckt das Thema Barrierefreiheit kein gesteigertes Interesse (siehe die Größe - oder besser Kleinheit - von "accessibility" in der tag cloud auf der UXHH site). Hat das vielleicht etwas mit einem falschen Verständnis von 'Information' zu tun? Und damit, dass der Erfahrungskontext der 'user experience' oft zu kurz greift? Oder schließlich auch damit, dass die Ausrichtung auf ganz verschiedene, nutzerdefinierte Ausgaben eine ganz andere Definition von 'user experience' nahelegt?

Detlev Fischer, Mitarbeiter im BIK Projekt, versucht in seinem Vortrag den größeren Kontext der 'user experience' in den Blick zu nehmen. In der Diskussion wünscht sich das BIK Projekt von Entwicklern mehr über die praktischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung von barrierefreiem Websites zu erfahren. Auch Thomas Mayer (ebenfalls BIK Projekt) wird anwesend sein.

Folien Barrierefreiheit, Informationen und User Experience 39 Folien, 800KB

Apr 2009


Rolf Schulte Strathaus:
Flensburg, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Nürnberg – Ein Relaunch mit verteilten Rollen und wenig Zeit

Eine kurze Geschichte darüber, wie drei Agenturen und ein Kunde es schaffen, eine Telco-Website komplett zu überarbeiten und pünktlich online zu stellen. Es geht dabei nicht um Heldengeschichten, sondern um Planung, Ablauf und Methoden. Und natürlich um eine Diskussion darüber, was alles schiefgehen kann und wie alles noch viel besser sein könnte.


vgl. Relaunch mit verteilten Rollen vom World Usability Day 2009

Mär 2009


Frank Jacob: Weiterbildung - Masterprogramm „Interface Design“ an der Muthesius Kunsthochschule

Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel hat 2005 den Studienschwerpunkt Interface Design eingerichtet und vertieft diesen seit dem Wintersemester 2008/09 in einem eigenen Masterprogramm. Um dieses Masterprogramm soll es heute Abend gehen, und dies in zweierlei Hinsicht. Zunächst wird Frank Jacob, Inhaber von Human Interface Design in Hamburg und Professor für Interface Design an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel einen Vortrag halten, in dem er die Interface Design Lehre in Kiel skizziert und viel Raum für die Vorstellung innovativer studentischer Projekte lässt.

Da das Masterprogramm noch ganz am Anfang steht und noch wunderbar gestaltbar ist, möchte Frank Jacob den UX Roundtable einladen, mit ihm die Potenziale, Anforderungen, Wünsche an solch ein Studienangebot aus der Praxis zu diskutieren. Dies soll in thematischen Kleingruppen und der großen Runde geschehen. Ziel ist es, auf dieses interessante Weiterbildungsangebot hin zu weisen und Ideen zu entwickeln, es besonders attraktiv für Unseresgleichen zu machen, denn das Masterstudium soll interdisziplinär angelegt und verschiedenen Professionen zugänglich sein, die sich mit User Centered Design und Usability Engineering beschäftigen.

Slides und Links

Feb 2009


Renate Spiering: Visionsrunde zum User Experience Roundtable Hamburg

Unsere gemeinsamen Treffen sind inspirierend. Wir lernen von und mit einander.

  • Gibt es dabei etwas zu optimieren?
  • Wie wollen wir unseren Fokus in Zukunft ausrichten?
  • Haben wir Potenziale, die wir noch besser nutzen sollten?
  • Wie halten wir die Themenliste attraktiv?
  • Welche Themen sollten wir noch mehr beleuchten?
  • Haben wir die sinnvollste Gruppenstruktur?
  • Wen sollten wir als Referenten unbedingt 2009 einladen?
  • Was bringt uns effektiv voran?
  • Was hilft uns dabei besprochene Inhalte besser zu recherchieren?

Wir werden einen Teil des Abends solchen reflektierenden Fragen widmen. Als Moderatorin konnten wir Renate Spiering (und Positivisten.net) gewinnen.

[Der Webmaster möchte an dieser Stelle noch an unsere Umfrage 2007 erinnern.]

> Gruppenergebnisse

Arne Kittler: UPA Europe Konferenz in Turin

In der 2. Hälfte des Roundtables wird uns Arne Kittler davon berichten, wie es im Dezember auf der UPA Europe war und was es dort zu lernen gab.

Zusammenfassung zur upa Europe 2008 31 Folien, 10MB

Photos der Präsentation:
Urs Zimmermann auf picasaweb
Elizabeth Churchill auf flickr
Paola Sales auf flickr
Vorträge:
PDFs (fast) aller Vorträge
Arnes Vortrag bei Slideshare

Usabilityblog.de von Thorsten Wilhelm

Feedback

Yvonne Neubauer in radicalmonday

Jan 2009


Kai von Luck über Seamless Interaction

In diesem Vortrag wird über einige Resultate aus dem Bereich computergestützte Zusammenarbeit (der Konferenzraum der Zukunft) berichtet, die sich auf nahtlose Computerinteraktion beziehen. So werden erste Resultate aus Experimenten mit großen Multitouch-Displays (Wand- und Tischinstallationen) und 3D Bewegungsinterpretationen berichtet, die eine natürlichere Programminteraktion versprechen.

Anschließend gibt es einen Rundgang durch das UbiComp-Labor mit praktischer Demonstration.

    

  

UbiComp @ Informatik.HAW Hamburg

ambientawareness.org

Ausstellung 6.-8. Februar: Interaktive Welten

Okt 2008


Workshop: Agile User-Centred Design – Hartmut Obendorf und Ronald Naumann

"Agile" Methoden sind seit einigen Jahren dabei, das Verständnis von Softwareentwicklung und die eingesetzten Prozesse grundlegend zu ändern. Damit verstehen sich Entwickler auf einmal weniger als Ingenieur denn als Designer.

User Experience und Usability werden von agilen Methoden zwar diskutiert - aber auch verstanden? Und wie können umgekehrt User-Experience-Designer an agilen Prozessen mitwirken. (Dass das mit der agilen Entwicklung nicht ganz einfach ist, wird im Interview (Beck & Cooper) 9 Seiten mit in die Zeit passenden Worten kommentiert: "That's pissing money away and leaving scar tissue...")

Welche Erfahrungen habt Ihr bisher mit agilen Methoden gehabt? Wo seht Ihr Schwierigkeiten und neue Möglichkeiten?

Wir sind gespannt...

Erst einmal möchten wir uns noch einmal bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die engagierte Teilnahme und die vielen Anregungen bedanken, die wir als Organisatoren mit nach Hause genommen haben - und für die positive Rückmeldung, die wir am Abend noch bekamen. Wenn jemand zudem noch Verbesserungsvorschläge für uns hat, würde uns das sehr interessieren, die Zeit hat ja für ein Feedback leider nicht mehr gereicht.

Die Vortragsfolien stehen unten; dabei sind die Folien von gestern abend, eine Einführung in AUCD von der UP'08 und zwei Beiträge von Ronald und mir, in denen wir unsere Erfahrungen mit (fehlender) Verbindlichkeit darstellen und beschreiben, wie wir Szenarien eingesetzt haben, um zwischen den Stories aus der Entwicklerwelt und den Anwendern zu vermitteln.

Sehr ans Herz legen möchte ich Euch den Blog-Eintrag Twelve emerging best practices von Jeff Patton. Und ohne es selbst gelesen zu haben, verspricht das Buch Subject to change von Adaptive Path eine "Designersicht" auf agile Vorgehensweisen – oder direkt bei O'Reilly

Die gestrigen Notizen vom Whiteboard und Fotos des Iteration Game stehen auf flickr.

Mit frohem Gruß
hartmut

Und ein Link von Klaus-Martin:

Eine Anwendung, die mit agilen Methoden entwickelt wurde: bemite.de

Und hier die Diplomarbeit, die den zugehörigen agilen Prozess beschreibt: diplomarbeit-soergel-munz.pdf

Aug 2008


Clemens Lutsch: Neues aus der Standardisierung: User Experience in ISO 9241

Im Zuge der Überarbeitung der ISO 9241 (Reihe Ergonomics of human-system interaction) wird nun erstmalig auch der Begriff „user experience“ in einem ISO Standard definiert. Der Vortrag liefert Hintergründe über den aktuellen Stand, die Diskussion und Ausblick, auch speziell auf die Beziehung von „User Experience“ und Usability.

Referent ist Clemens Lutsch, User Experience Evangelist bei Microsoft Deutschland. Industrieanthropologe, seit 1994 in Bereich Usability / Software-Ergonomie tätig. Mitarbeit im DIN und ISO.

ISO 9241-210: User Experience

usability
extent to which a product can be used by specified users to achieve specific goals with effectiveness, efficiency and satisfaction in a specified context of use
user experience
A person’s perceptions and responses that result from the use or anticipated use of a product, system or service

Note 1: user experience includes all the user’s emotions, beliefs, preferences, perceptions, physical and psychological responses, behaviours and accomplishments.

Note 2: user experience is a consequence of the presentation, functionality, system performance, interactive behaviour, and assistive capabilities of the interactive system. It is also a consequence of the user’s prior experiences, attitudes, skills and personality.

Note 3: usability, when interpreted from the perspective of the users’ personal goals, can include the kind of perceptual and emotional aspects typically associated with user experience. Usability criteria can be used to assess aspects of user experience.

Jul 2008


Roundtable Wiener Art (Folge 3) – jeder bringt 1-2 Folien (oder URLs) mit und stellt sie vor.

Axel Lange zum Thema RIA – Rich Internet Applications

Ähnlichkeitssuche:

Thomas Vogt zu No-Click Interaktionen

Jun 2008


Art. Science. Balance. – Nachlese der CHI 2008

Harald Weinreich, Hartmut Obendorf, James Kalbach, Matthias Müller-Prove berichten von der CHI in Florenz:

Mai 2008


Allan Jäke über Rapid Prototyping

Rapid Prototyping 21 Folien, 1,2 MB

Apr 2008


Prof. Dr. Jörg Raasch über Das Usability-Labor der HAW in Lehre und Praxis

25 Folien 13 Seiten, 280 KB

HAW

Mär 2008


Roundtable Wiener Art (Folge 2) – jeder bringt 1-2 Folien (oder URLs) mit und stellt sie vor.

Karsten Meier über NFC – Near Field Communications

»Das gezeigte Video gibt es hier: www.nokia.com/nfc

Eine Frage war, ob und wann die Technologie sich wirklich durchsetzen wird. Gestern habe ich dazu einen Newsletter eines anderen Herstellers erhalten: Motorola. Dort ermuntern Sie ebenfalls die Entwickler dazu, für NFC zu entwickeln. Gleichzeitig kann man zwischen den Zeilen den Grund lesen, warum es noch nicht so viele Handys damit gibt: Vor Kurzen wurde erst eine 1-Chip Lösung für die Technologie vorgestellt. Ohne das ist die Technologie für die mit Cent rechnende Handyproduktion wohl noch relativ teuer. Innovationstreiber sind demnach wohl wieder die Märkte in Asien.
developer.motorola.com/cuttingedge/March_08/

Die meisten der vorgestellten Lösungen haben was mit Bezahlen zu tun. Da glaube ich weniger dran, es würde mich nicht wundern, wenn die Banken dabei so viel von den Kuchen abhaben wollen, das es nicht attraktiv wird. Interessantere Anwendungen erwarte ich, Gegenstände des Alltags bzw. der Berufswelt mit RFID-Tags auszustatten und dann durch Berührung auf den Gerät Aktionen auszulösen. Beispielsweise ein Programm zu starten, was dann den Kontext seiner Benutzung schon kennt.«

Klaus Martin Meyer über das BART-Widget

Paper zum Thema HCI und BART-Widget: Magic Ink

Demo

BART-Widget zum Download (MacOS X)

Daniel Drewes über seinen last.fm Visualisierungsentwurf

Das eigentliche Tool, um seine Hörgewohnheiten in eine ansprechenden Grafik umzuwandeln, ist lastgraph.aeracode.org

Last.fm-Usernamen eingaben, eine Weile warten und man kann sich das File (PDF, SVG) abholen.
Beispiele: (Ausschnitt) als PNG, als großes PDF:

Ein anderes (Standalone-)Tool, das wohl etwas Vergleichbares macht gibt es hier:
www.last.fm/group/Stats/journal?action=display&entryid=195693

Thomas Vogt über Zittergraphen

Eine im Semantic Web übliche Datenvisualisierung sind die Zittergraphen:

Und Klaus Meyers Ergänzung dazu:
www.smashingmagazine.com/2007/08/02/data-visualization-modern-approaches/
PS von Matthias:
User Experience Newsletter #17: Visualization Methods

Feb 2008


„Spieglein, Spieglein an der Wand“ – Schneewittchen

Thomas Vogt und Matthias Müller-Prove stellen die Ergebnisse der großen Januar-Umfrage von 2007 vor.

Danach gibt es die Wiener Art. Will heißen, jeder bringt 1-2 Folien (oder URLs) mit und stellt sie vor. Das kann irgendetwas sein, was einen gerade im Bereich UX, Interaction Design, Usability etc. beschäftigt, interessiert, umtreibt...

Dez 2007


Klaus Martin Meyer: Jakob 2.0.

Zur UsabilityWorld 2007 hat Jakob Nielsen in Hamburg einen Vortrag unter dem Titel The State of Usability gehalten. Wir wollen uns mit diesem Thema und seinen Thesen kritisch auseinandersetzen.

Okt 2007


Matthias Müller-Prove: Verbände, Verteiler und Netzwerke. Kurzvorstellungen und Diskussionen über UPA, GI, ACM, etc. pp. Welche Organisationen und Communities gibt es im Bereich Usability? Und was bringen sie?

Flipchart des Abends

Linksammlung

Jul 2007


Britta Ullrich stellt uns ihre Diplomarbeit mit dem Thema "Watch out for Silver Watchers" vor.

Fernsehen ist ein Massenmedium und die Gesellschaft der Industrienationen wird immer älter. Wie muss also interaktives Fernsehen – das Fernsehen der Zukunft – gestaltet sein, damit auch die jungen Alten damit zurecht kommen?

Dies wurde im Rahmen der Diplomarbeit theoretisch und praktisch erörtert. Fertig gestellt und abgegeben ist sie aber noch nicht und deshalb freue ich mich mit Euch dieses spannende Thema zu diskutieren!

TiVo
Tog on TiVo
Greg on TiVo

Jun 2007


Karen Lindemann: Nachlese zur Gel 2007 und zum Chapter meeting der UPA in New York. Außerdem Harald Weinreich und Hartmut Obendorf: Nachlese der CHI 2007 in San Jose.

New York City UPA Meeting bei Google

Leland Rechis, User Experience Designer von Google, hattte über Creating Apps for Mobile Devices gesprochen.

Max Lord for Boxes and Arrows

Lord highlights 4 key insights Google's UX group learned while building their mobile search product.
Stephen Wellman from InformationWeek
Wellman outlines in detail Google's strategy for mobile devices and how it fits into their mission, "Organize the world's information and make it universally accessible and useful.
Donna Bogatin from ZDnet
Bogatin puts Google's methodical product-building process in context and contrasts it with recent press claiming that Google thrives on chaos.

Buchtipp: Information Architecture. Blueprints for the Web.: Common Sense Guide (Voices) von Christina Wodtke

Gel 2007

Buchtipp: Bit Literacy: Productivity in the Age of Information and E-mail Overload von Mark Hurst.

CHI 2007

Die diesjährige CHI (die größte Konferenz zum Thema Mensch-Maschine-Interaktion) fand zum 25ten mal – diesmal mitten im Silicon Valley - statt. Es kamen über 2500 Teilnehmer aus aller Welt.

Wir werden (reichlich bebildert) etwas über die Konferenz, die Gegend dort und natürlich über ausgewählte Themen berichten. Insbesondere haben wir etwas zu den Bereichen "Web 2.0-Usability" und "Browser-Usability" vorbereitet. Wir hatten dort selbst auch einen Vortrag, den wir auch kurz anreißen. Mal sehen, was Euch interessiert, ich denke es gibt auch einiges zu diskutieren.

  1. Allgemeine CHI 2007 Infos:
    Konferenz-Site
    Konferenzprogram
    CHI 2008
  2. Google Course: Usability of Web 2.0
  3. Kellar, M., Watters, C. & Inkpen, K. (2007). An Exploration of Web-based Monitoring: Implications for Design.
  4. PageLinker: integrating contextual bookmarks within a browser
    insitu.lri.fr/~tabard/publications/paper185-tabard.pdf
    www.slideshare.net/aurelientabard/pagelinker-integrating-contextual-bookmarks-into-a-browser/
    rabidfox.mozdev.org/installation.html
    navtracer.mozdev.org/
  5. Andrea Knight,Guy Pyrzak,Collin Green: When Two Methods are Better Than One: Combining user study with cognitive modeling
    (Über den Close-Button Firefox 2.0 Tabs)
  6. Accessability und Usability
    Helen Petrie, Omar Kheir: The relationship between accessibility and usability of websites
  7. Paula M. Bach, Bryan Kirschner, John M. Carroll: Usability and free/libre/open source software SIG: HCI expertise and design rationale
  8. Hartmut Obendorf, Harald Weinreich, Eelco Herder, Matthias Mayer: Web Page Revisitation Revisited: Implications of a Longterm Clickstream Study of Browser Usage

Hier noch eine nette Zusammenfassung der CHI

Mai 2007

Roundtable Classic mit Diskussionen über:

Apr 2007


Jens Heuer, Bastian Zapf:
Navigation neu definiert: Chancen und Nutzen von Tagging, Taxonomien und Facetten

Die Evolution des Internets in Richtung Web 2.0 zeigt einen klaren Trend hin zur Multi-User Interaction. Neben dem Einsatz neuer Technologien baut das Web 2.0 auf kollektives Wissen, (Wisdom of the Crowds). Das Social Web ermöglicht einer Vielzahl von Nutzern, aktiv zur gemeinsamen Schaffung von Inhalten und derer Vernetzung beizutragen. Die Site an sich stellt im Wesentlichen nur noch die Content Container bereit. Mittels Tagging können Ersteller und Konsumenten gleichermaßen die Inhalte verschlagworten – ’taggen‘ – und somit auch für alle anderen nachvollziehbar ihre eigene Sicht auf die erstellten Inhalte definieren
Dieser Workshop untersucht, in welcher Beziehung diese neuartigen Interaktionsansätze zu den klassischen, typischerweise starr hierarchischen Content-Taxonomien stehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf praktischen Anwendungsbereichen sowie der Betrachtung von Grenzfällen in denen die beiden navigatorischen Paradigmen in einander übergehen.

Mär 2007


Ulf Schubert über die User Experience mit XAML und WPF – neue Möglichkeiten für Bedienoberflächen auf Windows Vista.

Feb 2007


Wir sehen Barry Schwartz’ Vortrag Paradox of Choice. Why More Is Less.

Das Buch zum Film:

Resonanz

Jan 2007


Stephan Nufer: Remote Usability Tests – eine Erweiterung der Usability-Toolbox für Online-Shops

Usability-Tests im Labor haben eine Reihe von inhärenten Schwächen, die im Wesentlichen auf die künstliche Laborsituation zurückzuführen sind. Der vorliegende Beitrag berichtet über die Gründe, die zur Entwicklung eines speziellen Remote-Testing-Ansatzes geführt haben und beschreibt, wie dieser die Schwächen vermeiden kann. Nachfolgend werden sowohl der Ansatz als auch zwei Evaluationsstudien vorgestellt, die die Ergebnisqualität eines Remote- und eines Labor-Tests im Kontext des Online-Shoppings bewerten.

Dez 2006


Harald Weinreich über den Wandel in der Benutzung des World Wide Webs.

Dieser Beitrag präsentiert ausgewählte Ergebnisse einer Langzeitstudie mit 25 Teilnehmern zur Benutzung des Webs. Eine Gegenüberstellung mit den Ergebnissen der letzten vergleichbaren Studien offenbart eine deutliche Veränderung im Navigationsverhalten der Nutzer. Neue Angebote und Dienste des Webs sowie die Möglichkeiten aktueller Web-Browser, führen offenbar zu neuen Navigationsstrategien. Gleichzeitig weisen unsere Ergebnisse darauf hin, dass dieser Wandel nicht adäquat bei der Weiterentwicklung der Browser berücksichtigt wurde und die Anwender infolgedessen mit neuen Problemen konfrontiert werden. Insbesondere das Zurückkehren zu Seiten – sowohl nach kurzer als auch nach längerer Zeit – stellt neue Anforderungen an die Benutzungsschnittstelle der Browser.

Dafür gab es zur Mesch und Computer in Gelsenkirchen und zur World Wide Web Conference in Edinburgh jeweils den Best Paper Award. Co-Autoren waren Hartmut Obendorf, Matthias Mayer und Eelco Herder.

Resonanz

User Experience Roundtable /Programmplanung Matthias Müller-Prove

Nov 2006

Mitch Hatscher und Mark Rees über die EuroGEL 2006, die Anfang September in Kopenhagen stattgefunden hat.

Wir sprachen auch kurz über Barry Schwarz’ „Paradox of Choice – Why More is Less“. Dieser Vortrag in der Reihe Google TechTalks ist sehr mit seinem Beitrag zur GEL 2005 vergleichbar.

Jul 2006


Ramona Tietz über Microsoft Office 2007

Microsoft hat das User Interface von MSOffice einer Radikalkur unterzogen. Weg mit Menüs, weg mit Toolbars, deren Sinn und Benutzbarkeit mehr dogmatisch denn pragmatisch waren. Wir werfen einen Blick auf die Beta-Version des neuen Office unter Windows Vista und diskutieren, was Context-Tabs und Ribbon zu bieten haben.

Resonanz

Jun 2006


Patrick Roelofs von Tribal DDB führt uns durch die Konferenz Good Experience Live 2005 – mit Mark Hurst (Live via VideoChat aus New York)

Resonanz

Mai 2006


Stephan Raimer über Wissen 2.0. Wikis, Blogs & CMS im Unternehmenskontext – In welcher Form lassen sich mit Open-Source-Tools Wissens- und Informationsmanagement realisieren?

Resonanz

Apr 2006


Ich schau’ Dir in die Augen, Kleines. – Humphrey Bogart in Casablanca

Elisabeth Lesemann und Rainer Gibbert über Eye-Tracking.

Mär 2006


Wenn ich Visionen habe, gehe ich zum Arzt – Helmut Schmidt

Matthias Müller-Prove über HCI-Visionen in Hollywood-Filmen, Firmen-Visionen und Forschungs-Prototypen.

Feb 2006


Hartmut Obendorf über Minimalismus.

weniger ist mehr!? – wovon, wofür, wann?!

Links zu "Minimalismus"

  • Edward Strickland - Minimalism: Origins
    Sehr gründliche kunsthistorische Aufarbeitung des Minimalismus in Malerei, bildender Kunst und Musik; versucht auch, Ursprünge und Vorläufer herauszuarbeiten.
  • James Meyer - Minimalism - Art and Polemics in the 1960s
    Sehr differenzierte Darstellung, die weder versucht, Künstler in Schubladen einzusortieren, noch eine lineare zeitliche Entwicklung aufzeigt, sondern die Entwicklung und Begegnung einzelner Künstler verfolgt und die entstehenden Spannungen und Synergebnisse dokumentiert.

Links zu "Simplicity in Design"

  • Scott Jenson - The Simplicity Shift u.a.
    Scott ist ein in der Gestaltung von Mobilgeräten und -applikationen ziemlich erfahrener Designer und versucht in diesem Buch vor allem Manager anzusprechen; er konzentriert sich auf die Frage, wie "Einfachheit" in den Entwurfsprozess integriert werden kann und gibt immer wieder nette Designbeispiele.
  • Jack Trout, Steve Rivkin - The Power of Simplicity.
    Wie kann man ein komplexes Unternehmen in einer komplexen Welt beherrschbar halten? Dieser Frage widmen sich die Autoren, die als Unternehmensberater ihren Kunden den Ratschlag geben, ihr "Portfolio" klein zu halten und sich auf den "Kern" ihres Unternehmens zu konzentrieren.
  • Steven M. Cristol, Peter Sealey - Simplicity Marketing
    Schlägt in dieselbe Kerbe, widmet sich aber noch mehr der Verkaufsfrage: Wie kommuniziere ich Einfachheit meinen Kunden - welche Vorteile entstehen für mich und für sie? Von der Zahnpasta bis zu Software...
  • Jakob Nielsen - Designing Web Usability. The Practice of Simplicity.
    Kann man nicht verschweigen, wenn man über Einfachheit spricht, bleibt aber größtenteils wenig konkret.
  • Steve Krug - Don't make me think
    Vermutlich denen, die sich mit Webdesign beschäftigen, schon bekannt, trotzdem – und trotz der manchmal arg zugespitzten Argumentation - aber lesenswert. Betont, wie sehr Einfachheit von Benutzern gewünscht wird (aus Zeitnot und Bequemlichkeit, nicht Dummheit).

Jan 2006


Florian Egger: Präsentation der Usabilitytest-Software Morae

Morae ist eine Software des amerikanischen Unternehmens TechSmith. Es ist eine rein digitale Lösung, die Benutzer- und Systemdaten aufnimmt und eine Usability-Analyse von Software, Websites, Intranets und e-Business-Anwendungen ohne speziell eingerichtetem Labor ermöglicht.

Durch die patentierte Rich-Recording-Technologie werden automatisch folgende Datenströme in einer gemeinsamen Aufnahmedatei synchronisiert:

  • Bildschirmvideo
  • Kameravideo und Audio
  • Webseiten-Änderungen
  • Mausklicks
  • Tastatureingaben
  • Ereignisse im Fenster/Dialog
  • Text, der auf dem Bildschirm erscheint

Mehr unter techsmith/morae/

Die Präsentation von Morae wird von NetFlow in Kooperation mit dem User Experience Roundtable Hamburg organisiert. Florian Egger (telono.com), ein Partner von TechSmith aus der Schweiz, wird Morae vorstellen.

Dez 2005


Christian Jansen: Spezifikationen – (k)eine Produktivitätsbremse

Christian Jansen berichtet in seinem Vortrag über die Erfahrungen, die er bei der Einführung eines Spezifikationsprozesses für OpenOffice.org (und StarOffice) gemacht hat. Der Vortrag vermittelt einen Eindruck davon, was in einem Open Source Projekt durch Spezifikationen erreicht werden kann. Er zeigt auf wo und warum der ursprüngliche Spezifikationsprozess modifiziert werden musste und gibt einen Ausblick auf zukünftige Schritte.

Nov 2005


Rolf Molich: Fünf Mythen über Usability-Testing

Das Usability-Testing mit lautem Denken hat in den vergangenen zwanzig Jahren an enormer Popularität gewonnen. Die Methode überzeugt durch ihre Einfachheit und die Direktheit der Ergebnisse. Doch wissenschaftliche Forschung über Schwächen und Grenzen der Methode gibt es nur wenig. Bisher wurde Usability-Testing allgemein als zuverlässig, wenn auch sehr kostenintensiv, angesehen.

Molich ist Gründer und Geschäftsführer von DialogDesign, einer dänischen Usability-Consulting-Agentur. Seit 1983 setzt er sich theoretisch wie auch praktisch mit der Evaluation von Usability auseinander. Zusammen mit Jakob Nielsen hat er 1990 die Methode der heuristischen Evaluation entwickelt. Bei der bekannten Untersuchung der Nielsen Norman Group, die zwanzig US-amerikanische E-Commerce Websites untersuchte, war Molich als einer der maßgeblichen Untersuchungsleiter beteiligt.

In seinem Vortrag betrachtet Molich kritisch die fünf am häufigsten verbreiteten Mythen des Usability-Testings, wie zum Beispiel „fünf Benutzer reichen aus, um 85 Prozent der Usability-Probleme einer Website zu identifizieren“ oder „die Methode des Usability-Testings ist einem Experten-Review weit überlegen“. Molich bezieht sich dabei auf die realen Nutzerdaten seiner vier Studien „Comparative Usability Evaluation“ (CUE-1 bis CUE-4), in denen mehr als vierzig professionelle Usability-Experten aus den USA und Europa unabhängig voneinander dieselbe Website auf Usability hin untersucht haben.

Veranstalter: Karen Lindemann – NetFlow

Okt 2005


We are not passenger, we are all crew on spaceship earth. – Marshall McLuhan

Matthias Müller-Prove: Nachlese zur Ars Electronica und Mensch und Computer 2005 in Linz im vergangenen Monat.

Jul 2005

Matthias Müller-Prove, Kai Guse: reboot 7.1

Wir berichten von der reboot 7.0 Konferenz in Kopenhagen.

Jun 2005


Christian Jung: Die Desktop-Metapher ist tot

There is no trash can! Believe me! No trash can! It is just pixels!" (Bruce Tognazzini, Amsterdam 2004)

Die Schreibtisch-Metapher mit Ordner, Werkzeugen und Papierkorb hat seit den 70er Jahren vielen Menschen den Zugang zu der Welt der Computer eröffnet und diesen so erfolgreich gemacht. Es mehren sich nun aber Anzeichen dafür, dass konkrete bildhafte Hilfsmittel nicht nur überflüssig, sondern sogar hinderlich bei der Computernutzung sind. Anwender haben sich schon für eine andere Form der Organisation von Daten auf dem Computer entschieden.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte des PCs und des Desktops und zeigt die neuen Trends der Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Resonanz

Mai 2005


Peter Seliger: Vom Reinen, Wahren, Guten – HTML und CSS

Die Hypertext Markup Language (HTML) wurde 1989 am Kernforschungszentrum CERN entwickelt, um Dokumente und Informationen plattformunabhängig zwischen den Forschern weltweit auszutauschen. Die Ansatz war erfolgreich und setzte sich seit Mitte der 1990er Jahre dann auch für den kommerziellen und öffentlich Bereich durch. Der Browser-Krieg zwischen Netscape und Microsoft führte dazu, dass die Sprache HTML rasant weiterentwickelt wurde, um immer mehr Gestaltungs-Elemente anbieten zu können. Daraus resultierte ein Sprachkauderwelsch, der heute die eigentliche Idee des HTML kaum noch erahnen läßt.

Peter Seliger wird uns anhand einzelner Beispiele zeigen, wie man mit HTML und Cascading Stylesheets (CSS) Dokumente erstellt, die gut strukturiert und flexibel einsetzbar sind und die zu benutzbaren und zugänglichen Web-Sites führen und die in Zukunft auch immer besser aussehen werden.

Apr 2005


Brigitte Bornemann-Jeske und James Kalbach: Web-Accessibility

Das Regelwerk Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) an sich, die Weiterentwicklung WCAG 2 und die Gesetzeslage in Deutschland:
Es gibt ja viele Klagen über die WCAG-Regeln, dass sie nicht leicht zu verstehen sind, dass sie veraltet oder unrealistisch oder sogar falsch sind. Inzwischen sind die meisten Unklarheiten beseitigt worden. Das BIK-Testverfahren dokumentiert eine allgemein akzeptierte Interpretation.
Testverfahren und Zertifizierungsansätze:
Wie kann man die Gebrauchstauglichkeit über Gestaltungsregeln á la WCAG sicher stellen? Das BIK-Testverfahren ist expertenbasiert, während bei Usability-Tests Nutzer beobachtet und befragt werden.
Strategien beim Verhandeln mit Kunden und Hinweise zur erfolgreichen Umsetzung der Regeln

Mär 2005


Rainer Gibbert: HCI Patterns im allgemeinen – und eine Design Pattern-Sprache für mobile Applikationen mit dem Schwerpunkt Navigationssysteme im besonderen

Feb 2005


Karen Lindemann: Usability-Test versus Heuristische Evaluation – Vergleich zweier Methoden am Beispiel einer Fallstudie

Am Beispiel einer Website wurden die Ergebnisse eines Usability-Tests und einer heuristischen Evaluation – einer Prüfung durch drei professionelle Usability-Experten – miteinander verglichen. Die identifizierten Usability-Probleme wurden nicht nur beschrieben, sondern auch nach Schweregrad bewertet und einer Problemkategorie zugeordnet.

Jan 2005


Thomas Vogt: Assistenzformen

Die hohe Komplexität von Softwareanwendungen hat zur Folge, dass es nahezu unmöglich ist, die ganze Leistungsfähigkeit eines Systems zu nutzen. Wäre es da nicht schön, wenn Nutzern nicht nur ein leichter Einstieg in ein System geboten wird, sondern sie auch in ihrem alltäglichen Umgang dabei unterstützt werden, kontinuierlich mehr über das System zu lernen? Dann könnte man die angebotene Funktionalität besser ausschöpfen.

Wir wollen untersuchen, wie Nutzern so eine Unterstützung gegeben werden kann. Zunächst werfen wir einen Blick auf Microsoft Bob und den Office-Assistenten (vulgo: die Büroklammer) als wohl bekanntesten Lösungsversuch. Danach wird mit dem maxblue Lotsen eine praktische Umsetzung zeitverzögerter Nutzungshinweise für eine High-Traffic-Website vorgestellt.

Dez 2004


Matthias Müller-Prove: Social Computing – ein Suchtbericht. Exemplarisch werden die Plattformen orkut und XING als Vertreter von Online-Netzwerken vorgestellt.

Nov 2004


Olde Lorenzen-Schmidt: Personas

Okt 2004


James Kalbach, Matthias Müller-Prove: Nachlese zur Mensch und Computer 2004 in Paderborn im vergangenen Monat.

Usability Roundtable: März 2001 - August 2004

Apr 2004


Matthias Müller-Prove: Patterns

Dez 2003


Matthias Müller-Prove: User Experience bei Sun Microsystems

Nov 2003


James Kalbach: Research-Based Web Design & Usability Guidelines, National Institute of Health (Buchvorstellung)

Okt 2003


Petra Vogt: Nachlese zur Mensch und Computer 2003 in Stuttgart

Matthias Müller-Prove: Nachlese zur INTERACT 2003 in Zürich

Jun 2003


Usability praktisch umsetzen – Handbuch für Software, Web, Mobile Devices und andere interaktive Produkte, Buchvorstellung unter Anwesenheit von 6 Autoren: Petra Vogt, Sven Heinsen, James Kalbach, Ariane Kempken, Olde Lorenzen-Schmidt, Matthias Müller-Prove

Mai 2003


James Kalbach: Nachlese zur CHI 2003 in Fort Lauderdale, Florida

Axel Jack Metayer: Werbetexte Online. So schreiben Sie für's Internet (Buchvorstellung)

Nov 2002


James Kalbach: Flow

Okt 2002


Matthias Müller-Prove: Nachlese zur Mensch und Computer 2002 in Hamburg

Mär 2001


Zum ersten Usability Roundtable Hamburg luden ein: James Kalbach, Jürgen Spangl und Sven Heinsen.
Und es kamen: Ariane Kempken, Tim Bosenick, Ralf Eiling, Matthias Müller-Prove




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